Eine gute Übung: Ersetze negative Gedanken mit guten

Der Vorteil daran, wenn du deine negativen Gefühle und Gedanken bewusst wahrnimmst, ist, dass du nun auch zielgerichtet mit ihnen umgehen kannst. Vermeiden ist oft nicht möglich, denn es passieren immer wieder Situationen, die uns triggern (selbst wenn du eigentlich sehr mit dir im Reinen bist). Und ändern kannst du ohnehin nur das, was in deiner Kontrolle liegt (Medien und Kommentare von Menschen in deinem Umfeld zum Beispiel nicht). Deshalb brauchen wir einen Mechanismus, der uns hilft, die Situation auszugleichen, bevor sie zu viel Schaden anrichtet und uns in eine Spirale des Unglücklichseins hinabzieht.

Eine hilfreiche Übung ist, einen negativen Gedanken über dich selbst mit jeweils zwei positiven Gedanken auszugleichen.

Das können beispielsweise Dinge sein, die du an dir magst und wertschätzt, Dinge/Lebewesen, für die du dankbar bist, oder glückliche Erinnerungen. Du kannst auch überlegen, wie es war, als du einem anderen Menschen geholfen hast.

Vielleicht hast du ja sogar ein Glas mit Glücksmomenten zuhause stehen (Bastelanleitung folgt und wird verlinkt), aus dem du in diesem Moment ein Zettelchen ziehen könntest. Aber da wir das Glas nicht immer bei uns haben, ist unser Kopf in diesem Moment die „Machtzentrale“. Richtig eingesetzt, ist sie goldwert! Denn ein Kopf, der dir jahrelang mit viel Überzeugungskraft eingetrichtert hat, dass irgendetwas mit dir nicht stimmt, ist sehr wohl in der Lage, dich davon zu überzeugen, dass alles okay ist. Vertrau dir!

Eine WordPress.com-Website.

%d Bloggern gefällt das: