Willkommen auf deiner Reise zu einem positive(re)n Körperbild

Life is more than looks.-3

Ein positives Körperbild bedeutet, dass wir uns so annehmen, wie wir sind: In absoluter Einzigartigkeit und mit allen kleinen und größeren Imperfektionen. Es bedeutet, dass wir Schönheit nicht auf gesellschaftlich konstruierte Idealbilder reduzieren. Stattdessen betrachten wir sie als divers und vielschichtig – als etwas, das weit über das äußere Erscheinungsbild hinausgeht und vor allen Dingen in den inneren Werten eines (jeden) Menschen verborgen liegt.

Teil eines positiven Körperbildes liegt auch darin wertzuschätzen, zu was unser Körper fähig ist, d.h. was er kann – und das, was unser Körper Tag für Tag leistet, ist grandios!

Unter dem Hashtag #bopo oder #bodypositivity posten viele Social Media Nutzer mittlerweile tagtäglich Bilder von Körpern, die von dem gesellschaftlichen Ideal abweichen und trotzdem in ihrer Einzigartigkeit und Individualität angenommen, wertgeschätzt und geliebt werden.

Was, wenn ich mich nicht (genug) lieben kann?

In den letzten Jahren hat sich „Body Positivity“ (oder kurz: #Bopo) zu einem wahren Trendbegriff entwickelt. Auch wenn die Körper, die wir in den Medien zu sehen bekommen, infolgedessen endlich diverser werden, so ist der Appell „Lieb dich wie du bist“ für viele verständlicherweise ein zu hoch gestecktes Ziel.

Das ist in etwa, wie wenn man sich als untrainierte(r) Läufer/in plötzlich zu einem Marathon anmeldet. So ein Unterfangen kann mit viel Anstrengung und Ausdauer klappen – oder eben nicht. Und selbst wenn es klappt, bleibt offen, wie lange dieser Zustand anhält und welche Wirkung er in mir entfacht. In anderen Worten, bin ich nun automatisch gesünder und glücklicher, weil ich den Marathon geschafft habe? Oder reicht mir vielleicht auch ein längerer Spaziergang, um mich fitter, lebendiger und zufriedener zu fühlen? Vielleicht rennst du auch los, fest entschlossen, den Marathon zu schaffen, und merkst irgendwann, dass du doch lieber in den Spazier-Modus wechseln möchtest. Auch das ist okay und kein Rückschritt, sondern eine ganz wichtige Erkenntnis, die dich weiter nach vorne bringt. An deinem Wert als Menschen ändert das alles gar nichts, denn wertvoll bist du ganz von alleine.

Suche dir das aus, was sich im Hier und Jetzt für DICH gerade richtig anfühlt und probiere es in aller Ruhe aus. Alles ist okay. Spaziergang ist okay. Kleines Läufchen ist okay. Marathon ist okay. Alle Mitteldinge/Mischungen sind okay. Die Reise lohnt sich, denn der Wandel von Ich-hasse-mich zu Ich-bin-zufrieden-wie-ich-bin wird dein Leben grundlegend verändern.