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Niemand ist allein. Du nicht. Und dein Kind auch nicht.

Negatives Körperbild bei Kindern

Was tun, wenn sich mein Kind zu dick/nicht schön fühlt?

Die Frage ist nicht pauschal zu beantworten und das sollte sie auch nicht, denn das Körperbild eines jeden Kindes ist so einzigartig und vielschichtig wie es selbst. Was genau deinem Kind helfen kann, hängt zu allererst von seiner/ihrer Beziehung zu seinem/ihrem Körper ab. Während kleinere und selten auftretende Selbstzweifel vielleicht mit Gesprächen, guten Büchern und/oder Videos angegangen werden können, sollten tief verankerte ungesunde Verhaltensmuster (gestörtes Essverhalten, exzessives Sporttreiben, Selbsthass, Vermeidung von Situationen/Kleidung, in denen der Körper betont ist) unbedingt therapeutisch begleitet werden.

Vorbild sein

Als Eltern können wir dazu beitragen, dass unsere Kinder einen respektvollen Umgang mit ihrem Körper lernen – und zwar, indem wir es ihnen vormachen.

Aus der Forschung wissen wir, dass Familie, Freunde und andere Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld (z.B. Trainer:innen, Erzieher:innen, Lehrer:innen) großen Einfluss auf das Körperbild von Kindern und Jugendlichen haben. Von daher ist es sinnvoll und wichtig, dass wir als Vorbilder fungieren und darauf achten, wie wir über unser eigenes Aussehen und das anderer Menschen reden. Möchtest du deinem Kind helfen, so hilf vor allem dir selbst.

Bitte mache dir aber klar, dass es nicht darum geht, in einem weiteren Bereich „perfekt“ sein zu müssen – das gilt weder für Eltern noch Kinder.

Ich persönlich glaube, dass es ein perfektes Körperbild ohnehin nicht gibt, denn wir alle erleben Momente, in denen wir uns mal besser und mal schlechter über unser Aussehen fühlen. Genauso wenig geht es darum, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Du kannst als Mutter oder Vater alles richtig machen, ein tolles, sich selbst akzeptierendes Vorbild sein und trotzdem kann dein Kind Probleme mit sich selbst entwickeln. Wir können unsere Kinder einfach nicht vor allem schützen, so sehr ich mir das als Mutter selbst oft wünsche.

Also schüttle Perfektionsdruck und Schuldgefühle für den Moment ab und widme dich einfach mal dir selbst. Denn auch DU verdienst es glücklich zu sein und dich in deinem Körper wohlzufühlen. Dass dein Kind davon profitiert, ist ein großartiger Nebeneffekt.

Umgang mit (sozialen) Medien

Neben Familie und Freunden können ebenso die Medien und alles, was Kinder im Alltag beobachten und erfahren Einfluss nehmen. Was dabei von außen auf das Kind einprasselt (z.B. Körper-bezogene Kommentare), können wir nicht zu 100% kontrollieren. Deshalb sollte der kritische Umgang mit Medien und Kommentaren von anderen unbedingt Teil der Schulpädagogik sein. Auch wir als Eltern können und sollten dies zuhause möglichst unterstützen.

Konkrete Tipps hierzu folgen.

Körperliche Veränderungen

Aber auch körperliche Veränderungen, wie sie beispielsweise die Pubertät mit sich bringt, können das Körperbild und Selbstbewusstsein eines Kindes gehörig auf den Kopf stellen. Zu dieser Zeit benötigen Jugendliche möglicherweise besondere Unterstützung, auch wenn sie das vielleicht nicht gerne zulassen möchten.

Auch hierzu folgen in Kürze weitere Informationen.

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BUCHTIPPS

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In Kürze werde ich weitere Informationen zur Verfügung stellen. Bis dahin lege ich euch das australische Body Image Movement ans Herz, das nach „Embrace – du bist schön“ kürzlich seinen zweiten Dokumentarfilm „Embrace Kids“ herausgebracht hat. Auf dem Embrace Hub wird eine stetig wachsende Anzahl an Informationsmaterial bereitsgestellt, auf das Eltern, Erziehende und Kinder kostenfrei zugreifen können. Ich selbst habe auch einen Blog Beitrag für die Plattform geschrieben, der hier verlinkt ist

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